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Keine Umsatzsteuer auf Betten in Oregon

Der verhältnismäßig bevölkerungsarme US-Bundesstaat Oregon ist wirtschaftlich alles andere als ein Leichtgewicht. Der große Waldreichtum des Staates lässt zunächst einmal vermuten, dass die Holz- und Forstwirtschaft eine große Rolle in der Wirtschaft Oregons spielt. Bis vor wenigen Jahrzehnten galt dieser Wirtschaftszweig auch noch als der dominierende und hatte großen Einfluss auf den Bundesstaat. In der heutigen Zeit hat die Forstwirtschaft allerdings viel von diesem Einfluss verloren. Die Wirtschaft Oregons wird heutzutage in erster Linie durch zahlreiche Unternehmen aus der Technologiebranche geprägt. Gemessen am realen Bruttoinlandsprodukt liegt Oregon im Vergleich mit den anderen US-Bundesstaaten im vorderen Drittel.

Keine Umsatzsteuer in Oregon

In den USA gibt es nur fünf Staaten, die keine Umsatzsteuer erheben. Oregon gehört dazu. Die fehlende Umsatzsteuer lockt nicht nur Menschen aus den Nachbarstaaten ins Land, die sich für teure Artikel interessieren, sondern vor allem auch Unternehmen, die dadurch einen wirtschaftlichen Vorteil haben. So befindet sich der Unternehmenssitz vieler Sportartikelhersteller in Oregon.

Der Silicon Forest

In Anlehnung an das berühmte Silicon Valley wird die Gegend Oregons, in der sich die meisten Technologieunternehmen angesiedelt haben als Silicon Forest bezeichnet. Der Silicon Forest liegt im Nordwesten Oregons und reicht bis in den Südwesten des Bundesstaates Washington hinein. Besonders in den späten 1980er und den 1990er ließen sich etliche Technologieunternehmen in diesem Gebiet nieder. Das bekannteste Unternehmen dürfte der Chiphersteller Intel sein. Die Firma betreibt in Oregon vier Fabriken und beschäftigt dort insgesamt 16000 Beschäftigte. Neben Intel unterhalten unter anderem auch IBM, Hewlett Packard und Sun Microsystems Zweigniederlassungen in Oregon.

Der Wandel in der Holzindustrie

Während vor einigen Jahren die Holzindustrie in erster Linie die Produktion von Roh- und Nutzhölzern als wichtigste Einnahmequelle sah, hat sich das in letzter Zeit grundlegend geändert. Der Trend führt immer weiter weg von der reinen Holzproduktion hin zur Produktion von Holzprodukten. Als Beispiele wären hier vor allem Papier sowie Baumaterialien zu nennen. Vor allem umweltverträgliches Bauen entwickelte sich immer stärker, sodass Oregon heute bei diesem Thema an der Spitze innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika liegt. Dementsprechend häufig sieht man in Oregon Häuser, die zum großen Teil aus Holz bestehen, aber natürlich auch mit regenerativen Energien beheizt werden. Die Kosten, die die Hausbesitzer durch die moderne Energieversorgung ihrer Heime einsparen, können sie dann zum Beispiel in Luxusgegenstände investieren.

Landwirtschaft als Wirtschaftsfaktor

Vor allem der westliche und nördliche Teil Oregons zählt zu den landwirtschaftlich ertragsreichsten Gegenden weltweit. Dementsprechend hoch ist dann auch die Dichte, der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Im Willamette-Tal werden Weizen, Gemüse und Obst besonders intensiv angebaut. Der eher trockene Osten bietet dagegen Rinder- und Schafzüchtern sowie der Milchwirtschaft geeignete Bedingungen. Bekannt ist Oregon vor allem für Douglasien und die Lachszucht. Neben der klassischen Landwirtschaft spielt der Weinbau seit den 1960er Jahren eine immer größere Rolle. Mittlerweile gibt es in Oregon über 300 Weingüter, die eine bedeutende wirtschaftliche Einnahmequelle darstellen. Alleine die durch den Weintourismus generierten staatlichen Einnahmen wurden im Jahr 2004 auf annähernd 92 Millionen US-Dollar geschätzt. Die mit Abstand am meisten angebaute Rebsorte in Oregon ist der Spätburgunder.

Weitere Wirtschaftszweige des Bundesstaates

In den Gebirgen Oregons wird Bergbau betrieben. Abgebaut werden unter anderem Gold, Platin, Silber, Kupfer, Uran und Nickel. Die chemische Industrie spielt zusammen mit der Textil- und Nahrungsmittelindustrie ebenfalls eine nicht unwichtige Rolle in der Wirtschaft des Bundesstaates Oregon. Die Naturschönheiten des Staates sorgen zudem dafür, dass der Tourismus einen nicht unwesentlichen wirtschaftlichen Faktor darstellt. Vor allem in den Gebieten rund um den Crater-Lake-Nationalpark bildet er die Haupteinnahmequelle. Zahlreiche Anwohner trugen dem Rechnung und eröffneten Hotels und Pensionen, die sich zum Teil direkt im Nationalpark befinden und mit allem vorstellbaren Komfort, also zum Beispiel auch mit Wasserbetten, wie es sie unter www.waterbeddiscount.de gibt, ausgestattet sind.

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